Griechisches Morse ordnet jedem Buchstaben des griechischen Alphabets ein Morsemuster zu. Die meisten griechischen Buchstaben teilen ihren Code mit dem optisch oder lautlich ähnlichen lateinischen Buchstaben, für die übrigen wurden neue Muster vergeben.
Griechisches Morse wurde in der Telegrafenzeit des 19. Jahrhunderts vereinheitlicht und blieb das ganze 20. Jahrhundert über bei der griechischen Marine und im Amateurfunk in aktivem Gebrauch. Griechische Funkamateure mit dem Präfix SV nutzen es weiterhin für Verbindungen in ihrer Sprache.
Heutige griechische Funkamateure nutzen für DX-Betrieb meist internationales Morse und greifen nur dann zum griechischen, wenn sie gezielt andere griechischsprachige Stationen arbeiten.
24 Buchstaben, so viele wie das moderne griechische Alphabet. Einige teilen sich den Code mit ihrer lateinischen Entsprechung (Α = .- wie A), andere gibt es nur im Griechischen (Ξ, Ψ, Ω).
Griechisches Morse wurde für das Neugriechische entwickelt und kodiert nur das moderne Alphabet mit 24 Buchstaben. Antike, außer Gebrauch gekommene Buchstaben (Digamma, Koppa) haben keinen Morsecode.
Vor allem in griechischen Amateurfunkverbindungen und als Lehrthema in griechischen Pfadfinderprogrammen. Der operative Einsatz in Seefahrt und Luftfahrt läuft heute ausschließlich über internationales Morse.
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